Hunderassen - Hunderasse Neufundländer.

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Hunderassen - Hunderasse Neufundländer.

Herkunft der Hunderasse Neufundländer.

Die Heimat der Neufundländer ist die kanadische Atlantikinsel Neufundland. Die Herkunft liegt jedoch im Dunkeln. Man geht allgemein davon aus, dass bei der Entstehung des heutigen Neufundländers zahlreiche europäische Hunde, die von den europäischen Fischern auf die Insel gebracht wurden, beteiligt waren. Ebenso beteiligt waren die Hunde der auf der Insel lebenden Micmac- und Beothuk-Indianer. Auch hat der Polarhund der Innu und Inuit von Labrador sicherlich eine Rolle gespielt. Hierfür spricht die außergewöhnlich dichte Unterwolle des Neufundländers, die der von arktischen Schlittenhunden entspricht. Die immer wieder aufgestellte Behauptung, bei der Entstehung des Neufundländers sei auch der große schwarze Bärenhund beteiligt, der um das Jahr 1100 von den Wikingern auf die Insel gebracht worden sein soll, ist hingegen pure Spekulation. Der Neufundländer, der erstmals im 18. Jahrhundert von einem englischen Kapitän namens Cartwright als "Neufundländer" erwähnt wurde, diente den Fischern auf Neufundland als Arbeitstier. Zu diesem Zweck wurde er auch nach Europa exportiert und fand dort hauptsächlich Verwendung als Zughund. Im 19. Jahrhundert weckte die interessante Historie des Hundes als Rettungshund das Interesse der englischen Mittel- und Oberschicht. Die heroischen Legenden fanden ihren Widerhall auch in anderen Ländern, was zur Verbreitung des Neufundländers als Luxushund führte. Im damaligen Deutschen Reich war daran hauptsächlich der berühmte Komponist Richard Wagner beteiligt.


Beschreibung der Hunderasse Neufundländer.

Der Neufundländer ist ein imposanter, massiv gebauter Hund mit einer Schulterhöhe von etwa 66 cm (Hündin) bis 71 cm (Rüde) und einem Gewicht von etwa 50-70 kg. Das dichte wasserabweisende Fell mit starker, jedoch weicher Unterwolle lässt ihn noch massiger erscheinen. Der breite Kopf hat einen mäßig ausgeprägten Stop. Die Ohren sind relativ klein, dreieckig mit abgerundeter Spitze und seitlich hinten am Kopf angesetzt. Der Fang ist quadratisch und ohne Falten.

Wesen der Hunderasse Neufundländer.

Der Neufundländer gilt als freundlich, ruhig und ausgeglichen. Anderen Hunden gegenüber ist er nervenstark und friedfertig. Die Erziehung des Neufundländers ist dank seiner Intelligenz und schnellen Auffassungsgabe auf der einen Seite leicht - auf der anderen Seite aufgrund seines Eigensinns und Phlegmatismus auch manchmal schwer. Für diesen bärenstarken, imposanten Hund versteht es sich aber von selbst, dass ihm ein Mindestmaß an Erziehung beigebracht werden muss.
Insbesondere sein ausgeprägter Beschützerinstinkt, der nicht in Aggressionen ausartet, ist hervorzuheben.
Der Neufundländer braucht Platz. Freilaufend auf "seinem" Grundstück oder im Haus, falls er einmal allein bleiben muss, fühlt er sich wohler als im Zwinger. Dies schließt deshalb auch eine Haltung in einer engen Etagenwohnung aus. Er braucht Bewegung, frische Luft, Wind, Regen und Sonne, von dieser allerdings nicht zu viel. Für ein schattiges Plätzchen im Sommer sollte Sorge getragen werden. Der dauernde Kontakt, das "Dabeisein", wenn auch nur mit den Augen, ist für den Hund das Wichtigste. Die größte Freude kann man ihm jedoch machen, wenn man ihm auf einem langen Spaziergang die Gelegenheit zum Schwimmen und Tauchen gibt.
Zur Haltung gehört auch eine ordentliche und gründliche Fellpflege. Verschiedene Kämme und Bürsten sollten dabei in keinem Neufundländerhaushalt fehlen.




Weitere Informationen zu der Hunderasse Neufundländer. können auf der entsprechenden Wikipedia-Seite gefunden werden.

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